Ein Ort für nachhaltige Vielfalt
Ist Ihr Balkon schattig oder sonnig? Diese Frage bestimmt, welche Pflanzen sich wohlfühlen. Wählen Sie Pflanzen, die nicht nur schön, sondern auch umweltfreundlich sind: heimische, widerstandsfähige, pflegeleichte Gewächse aus ökologischem Anbau mit EU-Bio-Siegel, die auch überwintern können.
Diese Gemüsearten eignen sich gut zum Gärtnern: Radieschen, Kohlrabi, Spinat, Kresse, Rucola und Pflücksalate, außerdem Gurke, Tomate, Paprika und Beerensträucher. Ein Hochbeet ist ein Mini-Universum, es bietet lebenswichtigen Raum für Insekten. Ein reiches Nektar- und Pollenangebot bieten etwa Bienenweiden, Fächerblumen, Sonnenblumen oder Lavendel, die das ganze Jahr über für Nahrung sorgen.
Einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten Sie mit dem Verzicht auf Pestizide, Kunstdünger und Torf. Besonders nährstoffreich ist Dünger aus eigenem Kompost. Hier eignen sich etwa getrockneter Kaffeesatz, Bio-Bananenschalen oder Holzasche aus dem Kamin sowie ungesalzenes Gemüsewasser.
Nasch-Oase im eigenen Zuhause
Schmackhafte Erdbeeren, Cocktailtomaten oder Chili sind einfach zu kultivieren und bringen frische Ideen direkt auf Ihren Teller. Entdecken Sie auch „vergessene Pflanzen“, also alte Sorten wie Spargelerbse, Weiße Beete, Ochsenherz oder Berliner Aal.
Von Wasser und seichtem Licht
Fangen Sie wertvolles Regenwasser zum Gießen auf, etwa mit einer Gießkanne oder einem Eimer. Das ist umweltfreundlich und gut für die Pflanzen. Eine insektenfreundliche Beleuchtung erreichen Sie mit warmweißen LEDs: Das seichte Licht irritiert Schmetterlinge oder Nachtfalter nicht bei ihren abendlichen Rundflügen.
Individuelle Gestaltung

Hochbeete können Sie individuell und balkongerecht anpassen. Wichtig ist, dass das Beet mindestens 40 cm hoch ist, um eine Drainageschicht und ausreichend Erde für die Pflanzen bereitzustellen. Zeigen Sie auch bei der Wahl der Materialien Ihren grünen Daumen: Verwenden Sie Naturstoffe. Paletten bieten Platz für Pflanzen im Innen- und Außenbereich, auch für hängende Pflanzen. Selbst hölzerne Obstkisten lassen sich stapeln und kreativ einsetzen. Naturbelassenes Holz eignet sich hervorragend, da es leicht zu bearbeiten ist und gut mit der Natur harmoniert. Upcycling von Holz ist sinnvoll, um Ressourcen zu schonen.
Vielerlei Vorteile
Einer der größten Vorteile ist die Mobilität. Je nach Bauweise kann das Beet leicht verschoben werden, sodass es den besten Standort für Ihre Pflanzen findet. Ein weiteres Plus: Das Hochbeet ist nicht von der Bodenqualität an einem Standort abhängig. Hier kommt es also auf die Befüllung des Beets an. Sie liefert alles, was Pflanzen benötigen, und sorgt für ideale Wachstumsbedingungen, etwa mit Bio-Erde und nährstoffreichem Bio-Kompost. Auch auf kleinen Balkonen wächst große Freude!
Optimales Klima für Pflanzenwachstum
Dank der natürlichen Humusbildung in den Schichten des Hochbeets entsteht zusätzlich Wärme – bis zu fünf Grad mehr als in Flachbeeten. Diese höhere Temperatur fördert das Wachstum der Pflanzen und sorgt für besonders reichhaltige Erträge, oft schon im ersten Jahr. Die kompostierbaren Anteile im Beet verrotten nach und nach, sodass nach fünf bis sechs Jahren frischer, nährstoffreicher Humus für weitere Beete entsteht – ein sehr nachhaltiger Aspekt.
DIY-Tipps für Bastler

Für alle, die es gerne selbst in die Hand nehmen, bieten sich verschiedene Do-It-Yourself-Ideen an. Fünf detaillierte Aufbauanleitungen finden Sie etwa in dem Blog „Hochbeet bauen“ unter www.beetliebe.de
Ein Hochbeet ist die perfekte Lösung für alle, die ihren Balkon unkompliziert gestalten möchten. Machen Sie sich also ans Werk und genießen Sie die Früchte Ihres Erfolgs!
Besuchen Sie unsere Pflanzentauschbörse

Wir haben Tomaten, Kräuter und Blumen vorgezogen. Haben auch Sie etwas auf der Fensterbank oder dem Balkon ausgesät und noch kleine Pflänzchen übrig? Bringen Sie überschüssige Setzlinge (oder Pflanzen) mit oder holen Sie sich neue – solange der Vorrat reicht. Alles, was wächst, kann in unseren Treffpunkten getauscht werden.
Unsere Termine:
- Treffpunkt Vahrenwald: Freitag_25. April_16 – 18 Uhr
- Treffpunkt Buchholz: Dienstag_29. April_15 – 16:30 Uhr
- Treffpunkt Ricklingen: Mittwoch_07. Mai_16 – 17:30 Uhr
- Treffpunkt Limmer: Dienstag_29. April_ab 17 Uhr