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Schützen Sie sich vor Legionellen

Legionellen sind Bakterien, die in unserem Wasser leben und unter bestimmten Bedingungen einen schweren Infekt der Atemwege verursachen können. Eine Infektion mit der sogenannten Legionärskrankheit ist jedoch selten und lässt sich mit einfachen präventiven Maßnahmen vermeiden. 

Regelmäßig Wasseranschlüsse nutzen

Legionellen gedeihen vor allem in warmem Wasser (zwischen 25 und 50 Grad Celsius) und wenn es stagniert. Werden Wasserleitungen längere Zeit nicht genutzt, können sich Bakterien leichter ansiedeln. Um dies zu vermeiden, sollten Sie auch selten genutzte Wasserhähne oder Duschköpfe regelmäßig betätigen, etwa alle zwei Wochen. Bitten Sie jemanden, dies auch in Ihrer Abwesenheit (z. B. im Urlaub) zu tun. Lässt sich das nicht einrichten, lassen Sie nach Ihrer Rückkehr die Wasserhähne einige Minuten heiß und kalt laufen, bevor Sie duschen, baden oder kochen. So wird stehendes Wasser aus den Leitungen entfernt und das Risiko einer Infektion reduziert. Unsere in den Wohnungen eingebauten Kombi- sowie Heiz- und Warmwasser-Thermen enthalten übrigens keinen Speicher, sodass sich keine Keime oder Legionellen vermehren können.

Duschkopf, Abflüsse und Rohre reinigen

Kalkablagerungen können ein idealer Nährboden für Legionellen sein. Reinigen und entkalken Sie regelmäßig Ihre Duschköpfe und -schläuche mit Essig oder einem speziellen Reinigungsmittel.

Meldung von Störungen an die Wohnbetreuung

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben lassen wir als Genossenschaft regelmäßig Prüfungen sämtlicher Anlagen in unseren Mehrfamilienhäusern mit Zentralheizung durchführen. Sollten Sie dennoch in Ihrer Wohnung unregelmäßige Temperaturen oder stagnierendes Wasser bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihre Wohnbetreuung. 

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